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ROBOTIK & LOGISTIK.

Daten und Fakten über die Roboterforschung für die Logistik

Robotersysteme kommen mittlerweile in folgenden Logistikbereichen zum Einsatz:


Vor allem für die anwendungsorientierte Forschung ist die FM-Trendumfrage „Roboter in der Logistik“ in doppelter Hinsicht entscheidend. Zum einen zeigt die Umfrage, dass dieser Bereich ein hochinteressanter Markt mit erheblichen Wachstumschancen sein wird und zum anderen wird deutlich, dass die Bildverarbeitung als Komponente eine zentrale Bedeutung übernimmt. Techniken wie die Kombination aus Roboter und Vision-Systemen bieten für die Forschung und Entwicklung von Anwendungen noch viele Möglichkeiten die Produktivität für die Industrie zu steigern und Kosten zu senken.

Für die Forschung bedeutet diese Entwicklung eine interdisziplinäre Zusammenarbeit in so genannten Kooperationsnetzwerken. Die anwendungsorientierte Forschung konzentriert sich dabei auf wirtschaftliche Lösungen, die vom Prototyp bis zum marktreifen Piloten reichen. Im Hinblick auf das wertorientierte Management werden Werte wie u.a. Patente, Technologiemarken, Lizenzen und auch Innovationsreputation für Unternehmen im Wettbewerb unverzichtbar. In diesem Kontext können Forschung und Wirtschaft bereits in frühen Innovationsphasen zusammen arbeiten und diese Werte systematisch und nachhaltig aufbauen.

Neben Grundlagenstudien zu neuen Technologien, wie z.B. die Radio Frequenz Technologie, in Kombination mit der Robotik, wird in der Grundlagenforschung die Selbststeuerung logistischer Systeme eine große Rolle spielen.

„Aufgrund der zunehmenden dynamischen und strukturellen Komplexität interner sowie externer Geschäftsabläufe in logistischen Systemen ist es häufig nicht möglich, alle entscheidungsrelevanten Informationen einer zentralen Instanz zeitnah zur Verfügung zu stellen und Steuerungsmaßnahmen im Sinne eines definierten Zielsystems abzuleiten. Durch die Etablierung selbststeuernder logistischer Prozesse soll eine schnelle und flexible Anpassung an sich verändernde Rahmenbedingungen erreicht werden.“

Prof. Dr.-Ing. Katja Windt
Globale Produktionslogistik
Jacobs University Bremen


 | Zuletzt aktualisiert 08.09.2010